Mit Beate Weigel konnte KUNSTkommt eine ganz und gar heimatverbundene Künstlerin zur Präsentation ihrer Landschaftsgemälde gewinnen. Sie arbeitet und lebt in der Grimmelshausenstadt Renchen und engagiert sich dort für das Simplicissimus-Haus. Auch, wenn sie fernab in Bochum unter Prof. Piotr Sonnewend und Prof. Dr. Qi Yang Malerei und Grafik studiert hat, spürt man die Verbundenheit zur hiesigen Region in ihren Werken.
Teils dokumentarisch wiedergegebene Landschaften wechseln sich ab mit verfremdenden Abstraktionen - sei es in einem Farb- oder Formenspiel. So erfährt bei ihr jede Landschaft eine besondere Wirkung; das gilt bei Urlandschaften wie bei geformten Landschaftsgebilden. Dadurch wird, wer die Bilder ansieht, in ihren Bann gezogen.
Beate Weigel bedient sich teils Fotografien aus der hiesigen Landschaft oder malt direkt im Freien. Dabei bleibt sie ihren Prinzipien der geschwungenen Linienführung, die sich mit größeren Flächen abwechselt, treu. Einige Werke nähern sich dem Stil der Neuen Sachlichkeit an - dennoch lässt sie das Streben nach Harmonie nie aus den Augen.
Ihr soziales Engagement unterstreicht die Künstlerin bei der Ausstellung durch ihre 10 %-ige Erlösspende an den Verein Frauen helfen Frauen Ortenau e.V.
